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Garmin Vivofit

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Seit 7 Tagen ist ein Garmin Vivofit bei mir. Ich hab das gute Stück bei einem Gewinnspiel von Garmin und dem MobileLifeBlog gewonnen. Teilnehmen durfte jeder, der einen Blog hat und fitter werden will. Die ganze Aktion nennt sich “Fit in den Sommer” (#FidS) und ich werde hier in den kommenden Wochen immer meine Fortschritte in sportlicher Hinsicht, als auch meine Erfahrungen mit dem Vivofit beschreiben.

Was ist das Vivofit?

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Das Vivofit ist ein sogenanntes Fitnessband. Im Prinzip ist es ein Schrittzähler mit schlauer Software und Auswertungstools und einer community.

Was kann das Vivofit?

Der Funktionsumfang des Vivofits ist schnell zusammengefasst.

Schritte zählen
Das Band zählt die Schritte und zeigt im Display an, wenn man zu lange inaktiv ist. Aus diesen Werten werden ein Kalorienverbrauch und die gelaufene Strecke berechnen.

Schritte

Sleep mode
Nachts kann man das Vivofit in den sleep mode stellen und es registriert das Bewegungsverhalten

Schlaf

Motivieren
Man kann sich mit Fremden und Bekannten im Netz vergleichen → Challenges. Das Band passt die Ziele individuell an. Man startet zum Beispiel mit 5000 Schritten am Tag und dann berechnet es für den nächsten Tag mehr Schritte und steigert so langsam die Bewegungen. Außerdem gibt es Auszeichnungen.

Auszeichnungen

Display
Ein Display zeigt Wahlweise die Uhrzeit, die gelaufenen Meter, die gelaufenen Schritte, die Schritte bis zum Tagesziel oder die verbrauchten Kalorien.

Akkulaufzeit
Das Band hat eine Kopfminizelle als Energielieferant, die bis zu einem Jahr Akkulaufzeit bieten soll. Machbar wird das durch das unbeleuchtete eInk Display


 

Meine erste Woche:

Ich hab mich extrem auf das Vivofit gefreut, ich hatte mal ein Jawbone Up, aber das war mit dem Sync echt nervig und es hat kein Display. Ich hab es also irgendwann weiterverkauft. Das Vivofit ist wie das Up ein echt hübsches Gadget und ich mag die Armbanduhrfunktion. Die anderen Informationen interessieren mich nicht so brennend, die könnte ich auch über die App abfragen und brauche sie nicht auf dem Display. Die Uhr ist aber klasse und da das Band gut aussieht, Perfekt.

Das Einrichten mit der iOS App geht schnell und einfach, leider ist die App ein kleiner usability fail. Intuitiv ist anders und schön, naja, dass ist Geschmackssache. Es liegt ein kleiner ANT+ Adapter mit dabei, falls man kein mobiles Gerät hat, kann man es über den ANT+ mit dem PC synchronisieren. Letzteres hat bei mir leider nur einmal geklappt und ich musste den ganzen Einrichtungsprozess komplett nochmal machen. Das war nervig und ich weiß nicht so genau warum das so war. (Falls ich es rausfinde, schreibe ich es euch noch)

Die Webseite sieht leider von der Benutzbarkeit nicht besser aus als die App. Ich persönlich finde sie verwirrend gestaltet und wir in der #FidS Gruppe haben es immernoch nicht geschafft, dass wir die Werte der anderen sehen können. Ich hoffe einfach mal, dass wir als Techblogger da einfach zu verkopft rangehen. Ich persönlich habe einfach alles, für jeden freigeschaltet und meine Werte sind zu sehen. Diese Variante ist aber ja nicht die Lösung aller Probleme.

Das mit dem Motivieren klappt soweit ganz gut. Ich bin Abends auf der Couch immer mit mir zufrieden, wenn ich meinen Schrittesoll erfüllt habe und langsam werden es mehr. Ich hab den niedrigsten Aktivitätslevel am Anfang eingestellt und bin deshalb mit 5000 Schritten gestartet. Nach einer Woche sind es 5600 Schritte, die ich laufen soll. Die schaffe ich aber, wenn ich das Haus verlasse, locker.

Leider sind die gemessenen Werte Schwachsinn. Die Schritte wären mir da auch prinzipiell egal, das sind Richtwerte und da können sie meinetwegen machen was sie wollen. Ich möchte nur die Veränderungsrate sehen und mir würden auch Aktivitätspunkte reichen. So wie es für mich aber aussieht, berechnen sie alle anderen Werte nur aus den Schritten. Ich hab nach einem runtasticlauf mit GPS und Internetunterstützung 3,11km bei runtastic angezeigt bekommen, laut meinem Vivofit bin ich den ganzen Tag 3,01 km gelaufen. Das passt also nicht zusammen. Wenn man also genau Werte will, dann ist das Vivofit, nach meinen bisherigen Beobachtungen, nicht das richtige Gadget.

Das Schlaftracking zeigt mir sehr zutreffende Werte an. Ich sehe, wenn ich nachts aufgestanden bin oder morgens beschäftigt war. Allerdings trackt er nicht die Schlafenszeit, sondern die Zeit von sleep mode on → sleep mode off. Wenn das 10 Stunden waren, dann sagt die Software, dass ich 10h geschlafen habe. Leider fehlt hier auch komplett die Auswertung. Die App sagt mir nichts über die Qualität des Schlafs, ob es genug war oder eben wie viel ich Zeit ich wirklich geschlafen habe – und es gibt keine coole Weckfunktion, wenn ich gerade in einer Wachphase bin! Bei der Auswertung kann Garmin aber ohne Probleme nachbessern, dass ist reine Software.

Da wir in der #FidS Gruppe das ganze social Gedöns noch nicht ausprobieren konnten, berichte ich darüber erst nächste Woche. Bis dahin könnt ihr mich auf runtastic stalken oder links im Blog auf „Fit in den Sommer“ klicken und meine Zusammenfassung lesen.

Bilder aus der App

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Menü

In einer Welt, in der die Atomwaffen immer weiter zurückgedrängt werdern, hält es die USA für wichtig einen sogenannten »Prompt Global Strike« ausführen zu können. Man kann in 30 Minuten jeden Punkt der Erde mit konventionellen Waffen angreifen.

Quelle

Have a powerful reason — when things get difficult, “because it sounds nice” or “to look good” aren’t going to cut it.

Start tiny, with a simple but unbreakable promise to yourself to do one small thing every single day.

Watch your urges, and learn not to act on childish whims.

Listen to your self-rationalizations, and don’t believe their lying ways.

Enjoy the habit, or you won’t stay with it longer than a week’s worth of sunrises.

Quelle

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Das war mein Picture my Day-Day 15

Mein Tag in Bildern. (:

[Wenn ihr den Beitrag aufmacht, dann haben die Bilder auch Beschreibungen. ;)]

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Lego Club

Meine Freundin war die Tage im Lego Store in Frankfurt und brachte Kram mit, unter anderem das Lego Club Junior Magazin. Das Magazin enthält Bauanleitungen, Ausmalbilder, Comics und lauter lustigen Kram.

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Mein erster Gedanke war “Warum war ich nicht im Lege Club?” gefolgt von “Fuck yeah, ich melde da meinen Sohn an”. Der ganze Spaß ist kostenlos, ich bekomme 5 mal im Jahr das Magazin und eine Freikarte für das Legoland. Angeblich geben sie auch die Adresse nicht weiter. :*D

Tja, ich mache das aber wohl doch nicht. Warum? Es gibt 3 Magazine. Club Junior (bis 6 Jahre), Club Magazin (ab 7 Jahre) und Club Magazin (für Mädchen).

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Lego diversifiziert. Man muss ja jetzt Lego für Jungs und für Mädchen machen und deshalb auch zwei Magazine. Das ist doch scheiße. Die Unterscheidung nach Alter macht ja total Sinn, aber nach Jungs und Mädchen? m( Mal ganz abgesehen davon, dass im “Jungsmagazin” nach Alter unterschieden wird und bei den Mädels nicht.

Tja, dann gibt es keinen Lego Club mit mir oder meinem Sohn. Schade Lego. Ich schreibe dann jetzt noch dem Beschwerdedienst eine E-Mail, wenn es genug machen, dann ändert es vielleicht etwas.

Zum Thema Lego und Gender sollte man sich auch noch das Video von feminist frequency angucken.

Update:
Hab grad den Hinweis bekommen, dass ich meinem Sohn damit etwas vorenthalte. Ich bin mir noch unsicher, ob das stimmt. Er kennt das Magazin nicht und ich höre nicht auf ihm Lego zu kaufen. Wenn er es haben wollen würde, dann würde es auch bekommen. So wie meine (noch nicht vorhandene) Tochter das Magazin für Mädchen bekommen würde. Vielleicht kann ich ja auch beide Magazine bestellen.

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Schlemmerblock

Ich arbeite im Moment in einem Restaurant, dass in den Räumlichkeiten eines geschlossenen Restaurants ist. Das alte Restaurant war im Schlemmerblock und das ist ein Problem.

Was der Schlemmerblock genau ist, wusste ich auch lange nicht. Ich kenne das Ding auch eher von älteren Mitbürgern. Im Prinzip sind es Restaurantgutscheine. Man kann zwei Essen bestellen und das billigere Gericht ist umsonst. Trinken muss man normal zahlen. Der Schlemmerblock kostet irgendwas um die 30-35€, aber die meisten bekommen ihn über irgendeine Firma etc. für knappe 5€. Die Restaurants zahlen nichts für die Aufnahme in den Schlemmerblock, bekommen aber auch nichts!

Im Prinzip hoffen die Restaurants auf einen Werbeeffekt und akzeptieren dafür einen Umsatzverlust. Praktisch gesehen gibt es aber genug Gutscheine im Heft, dass man fast jedes Wochenende im Jahr für die Hälfte essen gehen kann. Ich erlebe es immer wieder, dass sich die Kunden hinsetzen und ein kleines Wasser trinken und dann die zwei sehr teure Essen bestellen. In der Regel sehe ich die Kunden nie wieder und der Werbeeffekt dürfte auch bei 0 liegen. Wir haben demnächst 14 Leute mit Schlemmerblock, also 7 Kunden die sich ein kostenloses Essen reinziehen. Das sind Clubs, die sich treffen und den Schlemmerblock durchessen. Da ist von einem Werbeeffekt nicht mehr zu sprechen.

Mein Arbeitgeber steht im Schlemmerblock drin, beziehungsweise es steht der Vorgänger drin. Im Moment übernehmen wir die Dinger aus Kulanz, aber das werden wir wohl bald einstellen. Es macht einfach keinen Sinn für Restaurants. Im Moment nehmen wir sie wohl, weil Kunden kommen und das Restaurant noch relativ neu ist. Man will in den ersten Monaten niemanden wegschicken. Man weiß nie wer aus der Gegend ist und wen man damit verprellen kann. Angst vor negativer Werbung hat man dann irgendwie schon noch. Aber wie gesagt, ICH hab da noch nie jemanden wiederkommen sehen.

Dazu kommt, dass es schon einige nervige Anrufe des Schlemmerblockteams habe, die uns unbedingt auch aufnehmen wollen. Mein Chef hat kein Interesse und hat das jedes Mal auch zum Ausdruck gebracht. Ich bin gespannt ob die Guten weiter anrufen werden.

Falls ihr Schlemmerblockkunden seid, die Teilnahme ist freiwillig und jedes Restaurant ist meiner Meinung nach selbst schuld, aber was ihr mitnehmen könnt:

  • Die Restaurants bekommen kein Geld von Schlemmerblock zurück.
  • Wenn euch ein Restaurant gefällt, dann macht dafür später auch wirklich Werbung.

Ansonsten, kauft den scheiß nicht und bezahlt den vollen Preis, sonst gibt es das Restaurant vielleicht bald nicht mehr.